GANZHEITLICHE PFERDEBEHANDLUNG - WIE BEHANDLE ICH EURE PFERDE?

Wie schaut so eine Behandlung von mir bei euch am Pferd eigentlich aus? Was mache ich und welche therapeutischen Mittel setze ich ein?

Heute möchte ich euch einmal beschreiben, womit ich am Liebsten "arbeite".

Am Liebsten setzte ich meine Hände bei den Behandlungen ein. Oft merke ich, dass du als Pferdebesitzer nur schwer eine Vorstellung davon hast, was Hände tatsächlich bewirken können und zwar so ganz ohne Druck und Rucken. Deswegen möchte ich heute ein wenig Licht auf diese Art der Therapie werfen.

Während ich eure Pferde "untersuche", nachdem ich gemeinsam mit dir wichtiges rund um dein Herzenspferd im Vorfeld geklärt habe, taste ich verschiedene Akupunkturpunkte ab, die mir Aufschluss und Informationen über den Zustand deines Pferdes geben. Dabei kann ich fühlen, ob sich Strukturen sich "leer" oder "voll", "kalt" oder "warm" anfühlen. Ich erfühle außerdem Muskelverspannungen, Anspannungen, begutachte knöcherne Strukturen etc.

Ich mache quasi eine kleine Reise durch den Körper deines Pferdes. Während ich das Pferd berühre, höre und sehe ich aufmerksam zu. Ich beobachte die Augen deines Pferdes, die Atmung, das Lippenspiel, die Ohren und kann dabei gut in Kontakt kommen. Oft "erzählen" die Pferde in den Momenten so einiges.

Sei es dadurch, dass sie immer wieder sich an den gleichen Stellen kratzen (oft sind das Akupunkturpunkte) oder zum Beispiel immer wieder gleiche Bewegungen ausführen. Es ist stets unglaublich wie viel Pferde erzählen, wenn wir sie nur lassen.

Damit ich alles fühle, höre und verstehe, ist mir ein ruhiger Behandlungsplatz am Liebsten. Ohne andere Pferdemenschen, Lärm usw. Nicht nur ich brauche den Raum der (relativen) Stille, um mich auf dein Pferd einzulassen. Auch deinem Pferd tut es so gut, wenn es die Zeit der Behandlung genießen kann und zur vollkommenen Ruhe und Entspannung kommt. Ich vergleiche das gerne damit, dass du als Mensch deine Osteopathiebehandlung oder Wellnessmassage auch nicht mitten im Fitnesstudio durchführen lässt, sondern gerne in entspannter Atmosphäre behandelt werden möchtest. Das sollten wir auch den Pferden gönnen.

Auch während des "Untersuchens", behandle ich schon. Jede Berührung ist bereits Therapie. Mit meinen Möglichkeiten im Rahmen der viszeralen und craniosakralen Therapie und Energiearbeit löse ich dann sehr sanft Blockaden, die ich gefunden habe. Dabei sind meine Hände an den meisten Stellen wirklich nur leicht wie eine Feder auf dem Fell deines Pferdes.

Mehr ist gar nicht nötig, auch wenn das für den Betrachter manchmal nur schwer vorstellbar ist. Ich kann jedem nur empfehlen immer wieder zu üben sein Pferd ganz sanft zu berühren und zu fühlen wie es bereits darauf reagiert, Temperaturunterschiede zu erspüren, Muskelverhärtungen zu fühlen usw.

Unter meinen Händen kann ich dann während der Behandlung sehr intensiv die Veränderungen spüren, damit dein Pferd gesundheitlich wieder in Balance kommt.

Gewebe und Strukturen werden meist schon in der Behandlung deutlich weicher und die Bewegungen sind wieder mehr im Fluß. Von außen sieht es oft so aus, als ob ich gar nichts tue, vor allem, wenn ich einige Minuten an einer Stelle mit meinen Händen bleibe. Doch, es passiert was. Aber eben ganz sanft und leise.

Und am deutlichsten zeigen die Pferde natürlich, das sich in ihrem Körper etwas verändert. Mit Gähnen, Lecken, Kauen, Kratzen, Schütteln, Dösen, usw.

Wie ich die Akupunkturnadeln einsetze und mit Laserakupunktur arbeite, erkläre ich dir die nächsten Tage! Und falls du Fragen zu meiner Art der Pferde zu behandeln hast, dann melde dich gerne jederzeit! Hab einen schönen Tag mit deinem Pferd!

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